Projektinformationen

Bauherrschaft: Tiefbauamt des Kantons Bern, Oberingenierukreis II

Projekt / Ausführung: 1995 bis 1997

Baukosten: 2 Mio. CHF

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Beschrieb des Bauwerks

Die Radwegbrücke im Bereich des Autobahndreiecks Bern – Wankdorf überspannt die insgesamt acht Fahrspuren der A1 und A12.  Eine für die Radfahrer optimale Verkehrsführung wird erreicht, wenn die zu überwindenden Höhendifferenzen klein gehalten und die Linienführung möglichst flüssig gestaltet wird. Mit der gewählten Schrägseilbrücke im Autobahnbereich konnte die Konstruktionshöhe klein gehalten und auf ein Lehrgerüst verzichtet werden. Dies ermöglichte eine optimale Höhenlage der Brücke.
Die Pylone und Stahlkasten konnten in der Nacht während kurzen Verkehrsunterbrüchen montiert werden. Das Versetzen der vorfabrizierten Fahrbahnplatten und das Aufbringen des Überbetons erfolgten über dem Schutzgerüstes ohne Verkehrsbehinderung auf der Autobahn.
Stahlkasten und Fahrbahnplatte wirken im Verbund und überspannen dank den Schrägseilen den Autobahnbereich mit einer Länge von 70 m. Das anschliessende Rampenbauwerk von 126 m Länge ist als 12-feldriges Rahmentragwerk ausgelegt.

Funktion innerhalb des Projektes

Gesamtleitung, Projekt- und Bauleitung

Besonderheiten im Projekt

Studium und Kostenvergleiche für verschiede Arten von Schrägseil- und Balkenbrücken unter Berücksichtigung der minimalen Bauhöhe und der ständigen Offenhaltung der Autobahnen A1 und A6.

Detaillierte Berechnung der Konstruktion insbesondere den Spannvorgang der Schrägseile und der Überhöhung der Stahlkonstruktion.