Projektinformationen

Bauherrschaft: Tiefbauamt des Kantons Bern, Oberingenieurkreis II

Projekt / Ausführung: 2011 bis 2012

Baukosten: 2.3 Mio. CHF

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Beschrieb des Bauwerks

Die Überführung Hunzigen wurde in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts erstellt, ist Bestandteil der Kantonsstrasse 221.2 Belp - Rubigen - Worb - Metzgerhüsi und überspannt die Aare. Die Brückenlänge beträgt 100 m und ist als dreifeldriger vorgespannter Plattenbalken mit Spannweiten zwischen 30 - 40 m erstellt worden. Die Überführung wurde im Randfeld Seite Rubigen von 0.75 m bis 2.50 m für die Verkehrssicherheit verbreitert. Die Verbreiterungskonstruktion ist als räumliches Stahlfachwerk in Verbund mit einer Betonplatte ausgebildet worden. Der Bau der Verbreiterung und die Instandsetzung erfolgten unter Verkehr in Etappen.

Funktion innerhalb des Projektes
Projektleitung vom Massnahmenkonzept bis zur Ausführungsplanung. Bauleitung für Verbreiterung und Instandsetzung.

Besonderheiten im Projekt

Architektonischer und unter Berücksichtigung der bestehenden filigraner Plattenbalken Konstruktion musste eine transparente, sich den Längsträgergeometrie anpassende Stahlverbundkonstruktion gefunden werden. Mit dem räumlich verjüngenden Stahlfachwerk konnte diese Aufgabe gut gelöst werden. Die Verbreiterung von Brücken unter ständiger Offenhaltung zweier Fahrspuren stellte eine komplexe Aufgabe dar. Insbesondere die Verbreiterungskonstruktion musste unter Verkehr in die vorbereiteten Widerlager und Querträgerauflager versetzt werden. Das Angleichen der Biegelinie der Verbreiterungskonstruktion und der bestehenden Überführung bedurfte einer sorgfältigen statischen Analyse und Planung des Bauvorgangs.